09.06.15

Mit dem Fahrrad zum Kirchentag

Eine kleine, aber feine und doch zähe Gruppe machte sich am Dienstag schon mit dem Fahrrad auf zum 35. Deutschen Evangelischen Kirchentag nach Stuttgart unter dem Motto „Damit wir klug werden".

Mit dem Fahrrad zum Kirchentag

Mit dem Fahrrad zum Kirchentag

Unter der Leitung von Bezirksjugendreferentin Lydia Arnold wurde die erste Etappe, Waldenbuch, angesteuert. Die Gruppe bestand aus 14 Teilnehmenden im Alter von 8-55 Jahren, darunter zwei Jugendlichen aus der Partnergemeinde Lublin-Chelm in Polen. Eine andere, kleinere Gruppe, war dann ab Mittwoch mit der Bahn unterwegs.

Am ersten Tag wurden 68 km geradelt, die Gruppe nahm es gemütlich und gönnte sich mehrere Einkehrschwünge. Während die Vorhut mi den Kindern schon am frühen Abend in Waldenbuch ankam, trudelten die anderen nach Mitternacht ein. Vor allem der Schönbuchanstieg nach Tübingen ging den Teilnehmern in die Knochen. Nach der Übernachtung im Gemeindehaus der Kirchengemeinde ging es ins Freibad, anschließend zum Ritter-Sport Fabrikverkauf, Kraftnahrung musste beschafft werden, es waren immerhin noch einmal 15 km und die Sitzfläche tat dem einen und der anderen schon echt weh….

In Degerloch bezogen wir Quartier im Waldheim und wurden auch hier herzlich willkommen geheißen, außer uns war noch eine Gruppe aus Tübingen, ebenfalls mit dem Rad da.

Dann ging es mit Bus und Stadtbahn zu den Veranstaltungen: Eröffnungsgottesdienst auf dem Marktplatz- und dann der Abend der Begegnung in der Innenstadt. Viele Bekannte sahen wir, Herrn Gauck, Frau Roth, Herrn Kretschmann, den Landesbischof und andere. Herr Kretschmann hat uns sogar auf seinem Rundgang die Hand geschüttelt. Wir trafen die Tieringer und aßen Flachswickel, die Handymaultaschen, die sie im Programm hatten, waren leider schon ausverkauft. Bei einer Bibelarbeit von Finanzminister Schäuble lernten wir, dass man auch mit dem Mammon klug handeln kann, und dass es gut gewesen wäre, er hätte auch griechisch gelernt. Neben uns hörten das noch 1000 andere Zuhörer und man hatte ein tolles Gemeinschaftsgefühl, als Herr Schäuble singen ließ: Vertraut den neuen Wegen….

Einer der Höhepunkte war das Konzert der „Wise Guys“ auf dem Cannstatter Wasen bei herrlichem Sonnenschein und vielen Tausend Zuhörern. Irre musste die Logistik im Hintergrund sein, dass das alles ohne Zwischenfälle geklappt hat, überhaupt präsentierte sich unsere Landeshauptstadt ganz super, nicht nur OB Fritz Kuhn war stolz, auch wir.  Die Bibelarbeiten waren oft überfüllt, man musste also früh raus, um reinzukommen. Daneben führten wir viele Gespräche mit anderen Gruppen, tauschten uns aus zu den Themen, wir hörten Dr. Eckart von Hirschhausen, der über Glauben und Gesundheit sprach und beschäftigten uns mit Diakonie und Ökumene.

Am Samstag war die große Diakonieparade durch die Stadt, bunt und fröhlich, mit Fahrzeugen und der Geschichte der Diakonie, dann war es Zeit für ein Konzert mit der Gruppe „Gospelicious“, die es uns besonders angetan hatte.