Die Kirche bleibt im Dorf...

Steinreich.

Wo und wie stellt sich die Kirche in Zukunft auf?

...aber wie?

Im Gemeindehaus der Stadtkirchengemeinde trafen sich am 07.11. zahlreiche Besucher, Interessierte und Neugierige um sich über das aktuell laufende Immobilienkonzept der Balinger Gesamtkirchengemeinde zu informieren und mitzudiskutieren.

Die Kirche bleibt im Dorf... aber wie und wo stellt sie sich für die Zukunft auf?

Umbrüche und Veränderungen machen eine Reduktion der Immobilien notwendig. Diese Reduktion führt auch dazu, dass kirchliche Gebäude vor Ort ihre Funktion verändern oder sogar verlieren.

Diese Prozesse müssen gut beraten und geplant werden - nicht ohne die Öffentlichkeit. Vor allem: Ohne Denkverbote (Zitat Dekan Widmann).

Unter reger Beteiligung der Gemeindeglieder wurde an Tischen am "Reissbrett" entworfen und überlegt, wo und mit welchen Folgen diese Umstrukturierungen vonstatten gehen können.

Der sicher folgenreiche Prozess wird von einem Balinger Gremium (Steuerungsgruppe) erarbeitet, fachgerecht und kompetent durch ein Beratungsteam des OKR (Herr Dekan i.R. Morlock und Architekt Hr. Läpple) unterstützt.

Damit unsere Kirche auch morgen Kirche im Ort bleibt, sind solche zunächst schmerzhaften oder unangenehmen Maßnahmen nötig. Aber auch hinter all dem steht fest: Wir sind nicht für uns Kirche, sondern seine, unseres Herrn, Kirche. Und nicht die Steine unserer Gebäude gestalten das Leben unserer Gemeinde hier vor Ort - sondern die vielen kleinen "lebendigen Steine", die unsere Gemeindeglieder sind. 

Prälatenempfang in der Stadtkirche

Nach dem Vortrag von Prof. Dr. Mezger (rechts im Bild) wurde ein angeregter und unterhaltsamer Austausch unserem OB Reitemann und Frau Schuldekanin Steinfort geführt - moderiert vom "Gast-Gestgeber" Prälat Rose.

Am Freitag (26.10.2018) fand der Prälatenempfang in der Stadtkirche in Balingen statt. Prälat Dr. Rose, der zur Visitation hier im Bezirk und in der Gesamtkirchengemeinde zu Besuch ist, lud an diesem Freitag in unsere Kirche ein. Zahlreiche prominente Gäste aus Politik, Gesellschaft, Kirche und Kultur waren der Einladung gefolgt und lauschten dem Vortrag von Hrn. Prof. Dr. Mezger zum Thema "Zeit". Das Kirchenjahr ist ein Speicher für Erinnerungen und Inhalte, die auch in heutiger Zeit unsere Kultur prägen können. Feste und kirchliche Traditionen in unserer Kultur können an Werte, Inhalte und Verbindendes erinnern - uns immer neu dazu anhalten, auch komplexe theologische Inhalte zu vergegenwärtigen. Das Kirchenjahr kann uns helfen, ein neues Bewusstsein für unsere christliche Botschaft fröhlich und freundlich in der Gesellschaft zu präsentieren und aktuell zu formulieren.

Beim anschließenden Austausch zu diesem Thema trugen unser Oberbürgermeister Reitemann und die evangelische Schuldekanin Steinfort ihre jeweilige Sicht auf das Thema "Kirchenjahr" und den Umgang mit kirchlichen Festen bei. 

Der Schlusspunkt der Veranstaltung, der mit hochklassiger musikalischer Rahmung durch Dr. Matti Münch am Saxophon und Bezirkskantor Wolfgang Ehni an der Orgel begleitet wurde, war der Stehempfang mit allerlei Köstlichkeiten aus dem Tagungshaus Bittenhalde.  

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