Friedhofkirche

Außenansicht Friedhofkirche

Außenansicht Friedhofkirche

Öffnungszeiten:
Täglich 9.00-16.00 Uhr

 

In der Friedhofkirche finden neben dem wöchentlichen Gottesdiensten auch die Trauerfeiern und Beerdigungen anderer Konfessionen statt.

Führung durch die Friedhofkirche

Innenansicht Friedhofkirche

Innenansicht Friedhofkirche

1. Blick vom Chor ins Kirchenschiff:

Gotischer Chorbogen, davor runder Chorbogen aus den 1950er Jahren und die flache Kassettendecke, am Westgiebel das abgeschnittene Maßwerkfenster. Man könnte meinen: Da stimmt ja gar nichts zusammen! Was steckt dahinter?

 

Baugeschichte:

  • Ursprünglich nach der Erbauung im 14. Jahrhundert hatte das Langhaus ein hölzernes Tonnengewölbe.
  • Um 1680 wurde es durch eine Kassettendecke ersetzt.
  • Diese schnitt nun die Spitze des Chorbogens und das Fenster des Westgiebels ab.
  • In den 1950er Jahren wurde daher vor den gotischen Chorbogen noch ein Rundbogen gesetzt. Dabei wurden auch die hölzernen Kassetten der Decke erneuert. 
Kirchenorgel auf der Empore

Kirchenorgel auf der Empore

2. Empore

Gebaut um 1680 - Die Stützen im EG - Einritzungen im Geländer (1684)

 

Weitere Informationen zur Kirchenorgel der Friedhofkirche

Kirchenbühne

Kirchenbühne

3. Kirchenbühne

Am Putz des Giebels lässt sich die Form des ehemaligen Tonnengewölbes ablesen.

 

Freitragende Deckenkonstruktion, um 1680, mit drei längslaufenden Balkenpaketen. Zwei Längsbalken sieht man von unten, die mittleren nur von oben. Die Eisenschrauben und Splinte wurden von Hand geschmiedet. Der Dachstuhl wurde wohl um 1700 erneuert. Jetzt gab es keinerlei Verplattungen mehr, wie noch bis etwa 1690 üblich. Stattdessen wurde ausschließlich mit Schlitzen und Zapfen gearbeitet.

Turm Friedhofkirche teilweise aus 14. JH

Turm Friedhofkirche teilweise aus 14. JH

4. Turmgeschosse

 

Deckenbalken von etwa 1050


- Bohrungen von der dendrochronologischen Untersuchung

- Zur Imprägnierung im Feuer gewälzt, daher verkohlt.

 

Romanische Deckenmalereien (siehe Beiblatt). Bretter von der flachen Decke des im 14. Jh. abgerissenen romanischen Langhauses.


- Die zwei Dielen wurden 1912 in den Geschossdecken des Turmes entdeckt.
- Dielen gleichen Maßes gibt es heute noch im Turm.

- Dendrochronologie hat leider nicht geklappt.

 

Der hölzerne Glockenstuhl wurde 1955 durch einen stählernen ersetzt. Oberstes Fachwerkturmgeschoss stammt ursprünglich aus dem 14. Jh. und wurde um 1700 erneuert.

Friedhofkirche Eingangsbereich

Friedhofkirche Eingangsbereich