Zusammenschlüsse der Gesamtkrichengemeinde Balingen in einem Festgottesdienst feiern

Im Rahmen eines Festgottesdienstes werden die Beitritte Engstlatt und Heselwangen zur Gesamtkirchengemeinde Balingen in der Balinger Stadtkirche gefeiert.

Dekan Beatus Widmann macht deutlich, dass die evangelischen Balinger Kirchengemeinden weiter zusammenwachsen werden.

Im Rahmen des Pfarrplans werden landesweit Pfarrstellen gekürzt. Denn die immer weniger werdenden Pfarrer sollen gerecht auf das Gebiet der Landeskirche verteilt werden. Gemeinden schließen sich zu Gesamtkirchengemeinden zusammen. Die Gottesdienste und Besuche bei Gemeindegliedern würden dadurch  weniger werden. In Heselwangen und Balingen-Ost wird ein Gottesdienst pro Monat gestrichen werden müssen. Die Engstlatter werden an Neujahr nach Schmiden, die Schmidener am 6. Januar nach Engstlatt gehen. Welche Pfarrstellen im Rahmen des Pfarrplans 2024 gestrichen werden, wird von der Bezirkssynode entschieden.

Die Kirche bemüht sich, gegen den demographischen Wandel und den Nachwuchsmangel anzukämpfen. Die Gehälter der Pfarrer müssen weiter gesichert sein. Außerdem finde ein Traditionsbruch statt. Heute muss die Kirche Öffentlichkeitsarbeit leisten, kommunizieren und Kontakte pflegen. "Wir müssen in Schlüsselbereichen präsent sein, das diakonische Engagement wird deshalb nicht weniger werden", so Dekan Widmann. Die Balinger wollen noch enger kooperieren, geschickt planen und mit Doppeldiensten versuchen einiges auszugleichen. Aus drei Gemeindebriefen wird zukünftig einer.

Gottesdienste für alle gibt es nicht mehr. Schlecht besuchte, kleine und immer gleiche Gottesdienste können nicht die Zukunft sein. Findet im Johann-Tobias-Beck Haus kein Gottesdienst statt, werden die Besucher zukünftig kostenlos mit dem Taxi zu einem Gottesdienst und wieder zurück gefahren. 

Die Kirchengemeinderäte Engstlatt - Auf Schmiden werden zu einer ortskirchlichen Verwaltung zusammengeführt und zusammen mit der ortskirchlichen Verwaltung der Kirchengemeinde Balingen-Ost beim Festgottesdienst eingesetzt und verpflichtet. Sämtliche Pfarrer der Gesamtkirchengemeinde, sowie ein vereinigter und von Ulrike Ehni geleiteter Projektchor aller Gemeinden gestalten den Gottesdienst ab 10 Uhr.